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Ihre Suche nach "Tag: Lotter, Wolf" ergab 25 Treffer.
Verschwendung. Wirtschaft braucht Überfluss - das neue Buch von Wolf Lotter. / 17.03.2006
brand eins-Redakteur Wolf Lotter hat ein spektakuläres Buch geschrieben. Es ist ein radikaler Abgesang auf den morschen Industriekapitalismus und eine Einladung in eine blühende Konsumgesellschaft, in der Menschen von blöder Erwerbsarbeit befreit und sich in einer überbordenden Vielfaltsökonomie entfalten werden. Selbstbewusst, selbstsicher und als mündige Bürger - losgelöst von jeder Dressur und Zurichtung, wie sie heute noch Alltag sind.
Damit es uns in Zukunft nicht mehr so mies geht - ein Essay von Wolf Lotter. / 27.02.2006
Verschwendung ist unsinnig, asozial, moralisch verwerflich. Das hat man uns lange eingeredet. Dadurch wird es nicht richtiger. Ohne Verschwendung gibt es keine Vielfalt. Verschwendung bedeutet nicht, Ressourcen oder Ideen zu vergeuden. Verschwendung kennzeichnet den Prozess, aus Gutem Besseres machen zu wollen. Alles, was wir an Kulturleistung errungen haben, verdanken wir der menschlichen Fähigkeit, in der Vielfalt an Möglichkeiten, die uns die Welt bietet, Verschiedenartigkeiten auszumachen. Deswegen lautet das wahre Wesen der Ökonomie: Verschwendung. Investition. Grenzenloses Ausprobieren. Überfluss. Und eben nicht: Einheit, Gleichheit, Plan.
Die deutsche Sprachbürokratie zwingt uns ihr Regelwerk auf. Ihr einziger Antrieb lautet: Machterhalt um der Macht willen - ein Essay von Wolf Lotter. / 11.08.2004
Die Deutschen ducken sich seit jeher vor der Staatsobrigkeit. Die Bürde des Untertans ist schließlich unantastbar. Was der Staat vorschreibt, ist gut. Mit der Rechtschreibreform wird ein wichtiges Kapitel in dieser Duckmäusergeschichte fortgeschrieben. Die Grundkonstanten lauten: Sprache korrekt exekutieren! Bei Verfehlungen Rotstift zücken! Bestrafen! Ein Anschlag auf die Freiheit, sagt der Publizist Wolf Lotter. Denn die geschriebene Sprache darf nicht, was in der Rede normal ist, sich selbst ordnen und ausdrücken. Zumal die Obrigkeit derzeit selbst die Sprache verliert. Sie weiß nämlich nicht mehr, was sie will, und deshalb kann sie es auch nicht sagen.
Das Establishment der alten Strippenzieher muss den Weg frei machen. Für die eigentliche Zukunft der Arbeit. Ein Essay von Wolf Lotter. / 01.08.2003
Eigen- und Bürgerarbeit sind heute die wichtigsten Produktionsfaktoren der deutschen Wirtschaft. In privaten Haushalten werden pro Jahr zehn Milliarden Arbeitsstunden mehr geleistet als in der offiziellen Wirtschaft. Die Schwarzarbeit ist mit einem Volumen von rund 380 Milliarden Euro einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren im EU-Raum überhaupt. Doch die Alten singen ihr ewiges Lied von der industriell dominierten Erwerbsarbeit. Denn dort lassen sich Steuer- und Sozialstaatsschrauben am besten ansetzen. Eine Clique aus Lehrern, Beamten und Berufspolitikern hält so ein ganzes Land in Schach.
Warum die New Economy nicht totzukriegen ist - ein Essay von Wolf Lotter. / 23.08.2002
Das Ancien Régime der Old Economy hat die Transformation von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft in Deutschland um Jahre verzögert. Und es ist unwahrscheinlich, dass die Besitzstandswahrer erkennen, dass das System, das sie zu verteidigen suchen, anachronistisch ist und an den Bedürfnissen des Volkes vorbeigeht. Deswegen brauchen wir mutige Menschen, die sich der Gründergeneration der New Economy anschließen. Die einzige Wahl ist und bleibt die Selbstorganisation.